zusammengefasst von Daniel Recher, geb. 1980 in Ziefen, wohnhaft in Niederstad
- Rechers first mentioned in Switzerland (Aargau) 1380
- most Rechers to be found in Switzerland (478 families), the USA (128), Germany (90) and Austria (60)
- Rechers in Ziefen, canton Baselland (which is seen as the Recher hometown) since 1580
Auszug aus dem Stammbaum von Werner Hug, 1985 zusammengefasst von Christian Recher, geb. 1945 in Basel, wohnhaft in Ziefen.
Der erste urkundlich festgehaltene Recher (Wernheri dicti Recher) wird in den "Aargauer Urkunden" Band IX auf S 9 aufgeführt. Er wohnte beim oberen Tor in Aarau.
Bei den Eintragungen von 1400 bis 1560 in Kirchenbüchern von Tenniken, Zunzgen, Rümlingen, Diegten, Pratteln und Basel lassen sicih die Verwandschaftsgrade nicht zweifelsfrei feststellen.
MARTIN RECHER-Wagner, geb. um 1560 gilt laut Recher-Stammbaum als Stammvater der ZIEFNER RECHER. Er zog 1580 von Tenniken nach Ziefen und heiratete.
Bis ins Jahr1562 (Mathys Recher-Janz) lassen sich die Verwandschftsgrade feststellen.
Die Tenniker-Recher starben aus, die Nachfolger fiindet man vorwiegend in Ziefen und Lupsingen. Heute (ende 2009) findet man im Telefonbuch in Lupsingen nur noch einen, in Ziefen 39 Einträge.
Im Stammbaum stammen fast alle aufgeführten RECHER-Nachkommen vom oben erwähnten Ziefner Martin RECHER-Wagner ab. Die andern starben fast alle aus.
Im Stammbaum sind im
14 Jht. 2 geborene Recher
15 Jht 7 geborene Recher
16 Jht 17 geborene Recher
17 Jht 63 geborene Recher
18 Jht 100 geborene Recher
19 Jht 290 geborene Recher und im
20 Jht bis 1985 353 geborene Recher aufgeführt
Der amerikanische RECHER-Zweig:
Oben erwähnter Martin Recher-Wagner hatte u.a. einen Sohn Urs (Recher-Rudin), geb. 1593, dieser u.a. einen Sohn Martin (Recher-Thommen) geb. 1638, dieser u.a. einen Sohn Matin (Recher-Grimm), geb. 1665, dieser wiederum einen Sohn mit Namen Martin (Recher-Rudin/-Vogt in 2. Ehe), geb. 1692.
Von diesem Martin Recher-Grimm geb. 1665 lesen wir im Stammbaum von Werner Hug, Muttenz u. a.:
Sein Sohn Johannes ist mit 6 Kindern nach Amerika gezogen, sie sollen alle bis an ein Söhnlein Johannes u. ein Töchterlein Annely auf dem Meere gestorben sein. Der Johannes lehrte wie man vernommen dort das Jndienn truken Handwerk, von Annely hat man nicht mehr in Erfahrung bringen können.
Sein Sohn Martin verheiretete sich 1717. In seiner 31 jährigen vrgnügten Ehe zeugte er 11 Kinder v. welchen aber 6 gleich in der Kindheit wieder starben. Als im Jahre 1721 die Sekterey (Pietismus) anfieng, war er derselben auch zugethan, u. weil damahls die Obrigkeiten sehr dawieder waren, u. insonderheit die Berner viele dieser Sektier haben richten lassen so war auch Ihm befohlen von seiner Obrigkeit, von seinem Glauben abzustehen oder das Vaterland zu meiden.
Er wollte lieber das Vaterland verlassen als abstehen, u. gieng im Jahre 1722 nachdem er von den Seinen Abschied genommen hat fort, er lief einige Zeit in der Jhre herum bis Ihm die Vorsehung einen Ort zeigte wo er wieder ausruhen konnte, u. zwar bey einem Herrn v. Adel Namens Junker und Oberherr v, Diesbach, Herr von Wattenwil, obschon nach dem damaligen Gesetz ein solcher keinen Schutz finden konnte, so ist er von diesem Herrn doch aufgenommen worden.
Im Jahre 1723 ist auch seine Frau zu Ihm gezogen wo sie in Oberdiessbach das Posamenten betrieb, um diese Zeit fieng man an etwas gelinder mit diesen Sektierer zu verfahren, nachdem die Berner die Wunderzeichen bey der Hinrichtung des bekannten Haslibachers gesehen haben, so glaubten sie, aber leider zu spät, dass Sie unschuldig Blut vergossen hatten.
Er kam im Jahre 1730 wieder mit seiner Frau hieher. Ihre Kinder waren währent dieser Zeit bey den Grossältern geblieben. Obschon damals eine gute Zeit war für die Posamenter, so hat er doch nicht viel erworben, er hatte wegen seiner Sektiererey haufigen Besuch von seinesgleichen u. war über die Massen freygebig.
… Er starb im Jahre 1760 und hinterliess 5 Kinder Namens Martin, Anna, Peter, Elisabeth, u. Margreth. Der Peter ist in seinem ledigen Stande nach Amerika gezogen.
Siehe Ziefner Heimatkunde von 1973 S. 78-80 und "The Peter Recher Letters of 1751 and 1753